Greyhounds in Südfrankreich

Urlaub an der Cote Azu'r

Ein Häuschen gemietet in La Londe les Maures. Sehr schönes preiswertes Haus mit abgeschlossenem Grundstück. 3 Schlafzimmer und alles was das Herz begehrt.

Ein schöner Urlaub sollte es werden. Warm, viel Sonne, trockene Straßen und fahren ohne Ende. An der Küste war das Wetter auch meistens gut. Je weiter wir ins Hinterland fuhren, desto schlechter wurde das Wetter.

Unsere Tour zur Schlucht des Verdon war die reinste Regenschlacht. Unterwegs lief uns das Wasser auf den Straßen 15 cm hoch entgegen oder seitlich oder wie auch immer. Sicht gleich Null. Rote Brühe auf der Straße. Gullideckel schwebten auf der Straße. Aber die Schlucht des Verdon ist schon ein Highlight in Südfrankreich und wer sich die Zeit nimmt einmal ganz rum zu fahren wird mit schönsten Ausblicken belohnt. Zurück nach La Londe im Regen. Angekommen und die Klamotten wurden schnell wieder trocken, weil ja an der Küste die Sonne schien.(Bilder)

Wir hatten wahrlich Pech mit dem Wetter. Viel Wind, Regen, diesiges Mittelmeer. Selbst in Monte Carlo, Nizza überall wo wir uns rumtrieben kein Superwetter.

Eine der schönsten Strecken zum Auspuff durchblasen, findet man zwischen Cannes und Frejus in dem Massiv de L'Esterell. Das sind ca. 35 KM mit dem Charme einer Rennstrecke. Wenig Verkehr, keine Rennleitung und Spaß pur. Ab und an eine kleine Ortschaft zum Erholen und weiter gehts.

In St. Tropez war Harley Treffen. Die schönen Strecken um St. Tropez herum waren bevölkert mit Motorrädern. An zügiges Fahren war nicht zu denken. St. Tropez wie immer traumhaft.

Die Küstenstraße von La Londe bis nach Nizza ist ein Traum. Schönste Ausblicke auf Land und Meer, Villen, Häfen, Traumschiffe, Blumen, tropische Gehölze, rote Felsen und auch auf schöne Frauen lassen uns das Dahingleiten auf unseren Moppeds nicht zur Qual werden. Anders in den Großstädten wie Nizza oder Cannes. Motorroller zischen durch den stehenden Verkehr. Oli hat schwer Angst um seine Blauweiße gehabt. Irgendwann passt man sich dem Stil der Rollerfahrer an und fährt mit. In Deutschland undenkbar - hier ganz normal.  Ansonsten steht man nur im Stau.

Rückreise über Grasse, Draguignan auf den gut ausgebauten Route National nach La Londe. Geschwindigkeit schon anpassen. Hier lauert doch die eine oder andere Gefahr.

Der Tag war sehr lang, das Arscherl brummt. Mit einem  Salat, Baguette und leckerem Wein aus der Region lassen wir den Tag Revue passieren. Mal sehen was der morgige Tag so bringt.

Morgens wie immer, es sieht nach Regen aus. Oli und Rigo sind nicht gewillt die Karren vor die Tür zu bringen. Ich nutze die Zeit für einen schönen ausgiebiegen Lauf entlang der Küste. Das tut auch mal gut. Den Tag verbringen wir in Marseille. Ohne Moppeds. Wetter zu schlecht. Marseille - Wahnsinnsmetropole!!!

Viel Zeit bleibt uns nicht mehr. Zwei Tage noch einigermaßen Wetter und bei der Abfahrt am Samstag wurde es schön und noch wärmer. Insgesamt trotzdem ein schöner Moppedurlaub mit vielen schönen Aussichten, Einsichten, Touren, Essen, Wein, guter Kameradschaft und sturzfreien, flotten Ausritten. Für mich das vierte Mal in SF und mit dem schlechtesten Wetter aller Zeiten. Trotzdem immer wieder schön.

Rigo hat sich im Super Marche neuen Ohrschmuck zugelegt

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