Den Wettervorhersagen haben wir geglaubt und sind am 8. Oktober zu einer Tagestour an die Nordsee gestartet. Morgens um 8 Uhr bin ich in der Nähe von Braunschweig gestartet und über die A2 nach Isernhagen um Oli abzuholen. Es war noch etwas frisch aber die Sonne schien vom Himmel und das ließ uns hoffen. Von Isernhagen aus Landstraße Richtung Walsrode, Fallingbostel, Visselhövede, Rotenburg, Zeven, Bremervörde ging es durchs alte Land nach Stade. Hinter Stade die erste Rast und in einer kleinen Dorfbäckerei Kaffee und Kuchen mit viel Sahne eingenommen. Dann weiter zur Elbfähre nach Wischhafen und rüber über die Elbe nach Glücksstadt. Dann immer an der Unterelbe lang bis Brunsbüttel und über Marne nach Meldorf. Ich habe die Landschaft genossen, fahrerisch ist Dithmarschen ja keine Herausforderung. Die Gegend ist mir bekannt, weil ich hier fünf Jahre in Heide im Westküstenklinikum gearbeitet habe. Abbiegen nach Wöhrden. Hier habe ich gewohnt. Und weiter gehts nach Büsum. Habe den gebratenen Fisch schon in der Nase als uns eine Baustelle mit langem Stau vor Büsum mit einer defekten Ampel den Nerv raubt. Nach dem die Ampel den Gegenverkehr immer durchließ und wir uns die Beine in den Bauch standen gings es über den Radweg mit dem Mopped weiter. Endlich Büsüm! Keine Ebbe! Kutter im Hafen und der Geruch nach Fisch regt den Appetit an. Also nix wei rein in das nächste Restaurant und eine Fischplatte bestellt. Lecker, gut und ausreichend. Wir sind satt geworden. Noch einen Blick über den Deich, der uns die Nordsee und eine riesige Baustelle an der Promenade bescherte. Ok, dann ab nach Heide. Hier muss ich unbedingt meinem Stammitaliener und Gesprächspartner von damals einen Besuch abstatten. In Heide auf dem Markt geparkt und ab in die Süderstraße. Von weitem sehe ich schon Michele vor seinem Restaurant stehen. Als er mich erblickt werden seine Augen groß und die Begrüßung fällt typisch italienisch aus. Das beste Tiramisu in ganz Norddeutschland gibt's bei Michele. Das haben wir uns gegönnt und einen Cappu dazu. Ein Blick zur Uhr und wir wissen, dass wir noch ca. 2-3 Stunden Fahrt vor uns haben. Die Zeit ist schon recht fortgeschritten. Aber einen Besuch muss ich unbedingt noch machen. Ich muss meinem Dojo von Lemmens MA (www.lemmens-ma.de/‎)noch einen Besuch abstatten. Vor dem Dojo vorgefahren, Helm ab und Sensei Mark freut sich riesig über den Besuch. Sensei Björn kommt dazu und ich möchte am liebsten in meinen Gi springen und trainieren. Ich bin überglücklich hier zu sein und kann mich kaum trennen. Renshi Vera begrüßt mich auch noch und damit ist fast alles gut gelaufen bis jetzt. Es wir schon langsam dämmerig und wir eisen uns los. Bis Itzehoe Landstraße, es ist jetzt dunkel, Fuel fassen und dann geht's ab auf die Bahn. Unterwegs noch einmal kurz angehalten und dann bis Isernhagen im Sturzflug. Tanken, verabschieden und ich brate auf der A2 bis nach Haus. Von Itzehoe bis zu mir in zweieinhalb Stunden. Das war ein langer Tag auf dem Bock, 700 Km auf der Uhr, das Ärschje schmerzt ein bißchen aber ich bin glücklich und zufrieden über diesen gelungenen Ausflug. Oli, hab Dank für die tolle Begleitung und Unterhaltung. War ein geiler Tag und das Wetter war auch bombig.

Fischplatte in Büsum und Oli is(ß)t zufrieden
Fischplatte in Büsum und Oli is(ß)t zufrieden

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