Der Ausgangspunkt für viele tolle Touren

Das Haus mit 3 Schlafzimmern und 2 Bädern, einem großen Wohnraum mit Küche und reichlich Platz zum draußen Sitzen und auch noch genügend Unterstellmöglichkeiten für die Motorräder war schlicht aber ausreichend. Wir wollten uns ja auch nicht im Haus aufhalten sondern mit den Moppeds die Schönheiten der Umgebung genießen. Die Vermieter sehr nett, Englisch kein Problem und sehr zuvorkommend. Der Grand Senior der Familie kam morgens schon ganz früh und brachte uns Marmelade und wollte einfach ein bisschen schwatzen.

Ankommen Samstag gegen Mittag. Klamotten ausladen, Moppeds vom Anhänger, kurz überlegt und schwupps Motorradkluft angelegt und an die nahe Ardeche gefahren. Landschaftlich und auch fahrerisch eine tolle Tour mit herrlichsten Aussichten. Anhalten gehört einfach dazu um die geballte Schönheit der Natur aufsaugen zu können. Sehr beeindruckend! Nach der langen Anfahrt zu unserem Ferienziel war das schon mal ein richtiger Auftakt.

Die nächsten Tage sind wir geplant losgefahren und haben uns dann aber doch das eine oder andere Mal von der Landschaft und der Streckenführung leiten lassen. Auf diese Art und Weise haben wir auch Straßen kennengelernt, die für Reiseenduros sicher besser geeignet gewesen wären. Aber auch diese Strecken waren immer ein Highlight. Landschaftlich einfach schön, Strecken mit wenig grader Führung und Überraschungen in Form von Ziegen usw. Die Gashand war ganz vorsichtig und die Bremsbereitschaft sehr hoch. So konnten wir die Landschaft genießen und an so manchem Ausblick anhalten und einfach staunen wie schön unsere Welt doch ist.

Da die Provence ja quasi in unserer Höhe auf der anderen Seite der Autobahn lag, war ein Besuch des höchsten Berges der Provence, der Mont Ventoux, natürlich ein Muss(für Jürgen weil Vielrennradfahrer). Die Anfahrt zu diesem berüchtigten Berg war schon sehr schön und dann von der Westseite auf den Mont Ventoux mit den herrlichen Kurven ein Genuss. Kurz vor dem Gipfel gibt es einen Ausblick auf die Alpen der seinesgleichen sucht. Bei dem schönen Wetter und der tollen Sicht waren die schneebedeckten Alpen in der Ferne zum Greifen nah.
Oben auf dem Berg angekommen herrschte ein eisiger starker Wind. Trotz Sonne hielten sich die Temperaturen unter der 10° Marke. Viele Radfahrer, die den Berg bezwungen hatten, suchten schnell wieder das Weite um nicht vollends auszukühlen. Die Abfahrt auf der südöstlichen Seite des Mont Ventoux wurde dann für uns zu einem kleinen Rennen. Diese Strecke lädt einfach zum Kurvenräubern ein und wir konnten unsere Gashand nicht zügeln. Die Reihenfolge ist intern immer dieselbe. Rigo fährt vorne, dann Jürgen und dahinter der Oli. Warum eigentlich? Machen wir schon seit vielen Jahren so und gute Gewohnheiten soll man ja nicht ändern.

 

Der Mont Ventoux
Der Mont Ventoux
Es war kalt, windig, kahl aber trotzdem hat dieser Berg irgend etwas
Es war kalt, windig, kahl aber trotzdem hat dieser Berg irgend etwas

Fotoimpressionen aus den Cevennen und von der Ardeche

Kleine Kurvenspielerei

Madonna di Campiglio

WetterOnline
Das Wetter für das
Harzvorland
Mehr auf wetteronline.de