Herkules Tour 2014, Spaß, Emotionen und ein tolles Wochenende !!

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Das Cannoball 2014 war wieder eine super gut vorbereitete Veranstaltung. Das Orgateam um Cord, Holgi, Andreas und Altmeister Bernd hat wieder alles gegeben und das Beste für die Tour herausgeholt.
Wie immer, treffen schon ab Freitagnachmittag im Steinbruch in Lauenberg. Da waren sie wieder, die ganzen Franzosen, Himmelbleu, Cordonbleu usw. das Orgateam und Uwe mit seinem Gehilfen. Das Holz für das Lagerfeuer wurde geliefert und das gute Wetter war auch schon da. Die Rahmenbedingungen wieder on top. Einer der Franzosen hatte sich bereit erklärt eine SAT Anlage zu installieren, damit auch im Steinbruch die Fußballweltmeisterschaft weiter verfolgt werden konnte. Das war nicht ganz so einfach, aber nach ca. 5 Std. aufopferungsvoller Arbeit war auch das erledigt. Wer hätte das gedacht!! Das Bier lief, der Grill funktioniert hervorragend, alte Geschichten wurden wieder hervorgekramt. Alles Bestens.

Samstag früh: Start wie immer in umgekehrter Reihenfolge des Einlaufs vom Vorjahr. Bei super guten Bedingungen, wie bestellt, ging es auf die erste Etappe von Lauenberg nach Wolfenbüttel. Chantall war super drauf und rannte ohne Ende. Die Absprache, dass das Begleitteam direkt hinter Chantall bleibt, war schon nach dem ersten Kilometer dahin. Erstmal alle überholt, dann Verwirrung beim Fahrer, telefonieren, das Begleitfahrzeug war nicht da. Die waren anders gefahren. Jürgen kommt aus dem Landkreis Einbeck, Lauenberg war früher Jagdbiet, deshalb absolut Streckensicher. Also weiter fahren nach Wolfenbüttel, das erst wegen der Verzögerung als zweites Team angekommen. Foto gemacht und ab ging es Richtung Magdeburg. Wie immer machen die Navis Probleme. Einfach nach Roadbook zu fahren wäre besser. Scheiß Technik. Kein Verlass drauf. Aber auch das war kein großes Problem. Die Fahrt nach Magdeburg ging recht zügig und wir lagen noch gut im Rennen auf einem der vordersten Plätze. Also weiter nach Stolberg. Raus aus Magdeburg und Richtung Harz. Dann wieder komische Ausschläge beim Navi. Die geplante Route war wieder weg und alternive Routen wurden gefahren. Die Zeit lief uns weg und wahrscheinlich hatten uns schon alle Teams auf anderen Strecken überholt. Jedes Jahr der gleiche Mist. Irgendwann nach gefühlten endlosen Umwegen auf dem richtigen Weg nach Stolberg. In Stolberg ein Stau, verursacht durch Touristenfahrzeuge. Wir steckten fest. Auch das noch. Als ob die Umwege nicht schon schlimm genug waren. Irgendwann löste sich das Problem in Stolberg und wir konnten zum Zielpunkt in Stolberg vordringen. Altmeister und Seriensieger Bernd stand da und machte uns wenig Hoffnung auf einen guten Platz. Trotzdem, weiter fahren und alles aus Chantall rausholen und die Navigationskünste auspacken auf dem Weg nach Kassel zum Herkules. Das war der Hammer an Navigationskunst von uns!!!! So verfahren haben wir uns auf den ganzen Touren noch nicht wie hier in Kassel. Eine gefühlte Stunde sind wir im Kreis gefahren. Haben Passanten nach dem Weg befragt, alles hat funktioniert, nur das Navi nicht!! Die Passanten auch nicht. Dann irgendwann hatten wir Glück. Ein älteres Paar kannte sich aus und hat uns den richtigen Weg gewiesen. Irgendwann war auch das geschafft. Der Herkules war da, wurde gestürmt, Fotos gemacht und dann sollte die Fahrt weiter gehen. Aber Chantall war krank. Das Laufwerk, sprich Getriebe, wollte nicht mehr mitmachen. Es gab nur noch den vierten Gang. Und damit durch ganz Kassel fahren? Schier nicht zu bewältigen. Aber der alte Mann hat es dennoch hinbekommen. Die Kupplung ist sicherlich, genau wie das Getriebe, hin. Gestunken hat es zum Erbarmen aber das war auch egal. Hauptsache der Bock macht nicht schlapp. Es ging weiter. Ausserhalb von Kassel gab der vierte Gang alles an Geschwindigkeit her was ging. Nur nicht anhalten in einem der vielen Orte. Dann endlich Uslar. Von hier aus wieder auf Abkürzungen nach Lauenberg. Im Steinbruch angekommen war die Freude groß. 2. Platz. Wer hätte das gedacht. Wo waren die Anderen abgeblieben? Na egal, die Fete war wieder gut. Im nächsten Jahr zur 10. Auflage sind wir wieder dabei. Bis dahin muss Chantall noch ein bisschen operiert werden.

Ach übrigens, das Problem mit dem Scheiß Auspuff ist geblieben! Leck mich am Arsch. Ob wir das noch mal hinkriegen?

Madonna di Campiglio

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