Wie kommt man dazu sich Greyhounds zu nennen?

Durch einen Bekannten hatten wir erfahren, dass einmal im Jahr von netten Leuten eine Zuverlässigkeitsfahrt (wir sagen Cannonball) mit Moppeds, die schon ein bisschen älter sind, durchgeführt wird. Wir, Rigo-Oli-Jürgen, Gernemoppedfahrer, wollten uns dieses Wahnsinnsevent nicht entgehen lassen. Also rumtelefoniert, Einladung erhalten und dann die große Frage - was nehmen wir für eine Karre? Kreidler, Zündapp, Herkules, Honda Monkey oder oder? Und eine Teamname musste her. Ein Blick in den Spiegel und schon war der Name geboren. Greyhounds! Das war es und ist es immer noch. Aber weiter zum Mopped.

Kreidler zu teuer, Zündapp und Herkules kaum zu bekommen und Honda Monkey für ca. 550 KM am Stück ungeeignet. Was für ein Segen, dass irgendwann die Grenze aufging und uns das Beste (Fahrzeug) aus dem Osten in rauhen Mengen zur Verfügung stand. Also haben wir bei einem Schrauber ein Dörfchen weiter einen Simsom Star, Bj. 1974, in einem erbarmungswürdigem Zustand erworben. Gewundert haben wir uns über so manches an der Karre aber nach einigen Stunden intensiver Schrauberrei lief der Star.

Leider konnten wir die erste Tour - Störtebecker Tour- nicht beenden.  Nachdem wir vom Start weg gar nicht so schlecht gelegen haben, flog als Erstes das Ritzel von der Welle. Nur gut, dass das Ritzel so gut abgedeckt war. So blieb uns Ritzel und Schraube erhalten und nach 20 Minuten lief das Mopped wieder. Aber trotz aller Bemühungen mussten wir so manchen nicht geplanten Zwischenstopp einlegen(Kerze immer zu heiß) und basteln. Die Zeit lief uns davon und auch die Hoffnung noch an der abendlichen Fete teilhaben zu können. Ganz zu schweigen von dem Gegrillten, den Getränken und der guten Stimmung. Also haben wir uns  in Travemünde entschieden, das Teil auf den Anhänger zu packen und zum Startplatz zurück zu düsen. Am späten Abend endlich konnten wir noch ein wenig Gegrilltes und Flüssiges zu uns nehmen. Zu erzählen gab es genug und so war der Tag zwar anstrengend aber doch voller Erlebnisse die erzählt werden wollten. Und nach ein paar Kaltschalen waren wir ja auch gar nicht so schlecht.

 

Nach diesem Erlebnis konnten wir natürlich nicht umhin im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Somit ist diese Veranstaltung, zu der man nur eingeladen wird, seit einigen Jahren ein fester Bestandteil unserer Terminplanung. Jedes Jahr aufs Neue wird ab März  geschraubt, gebastelt, verbessert, Strecke geplant und sich auf das Wochenende im Juni gefreut. Toll auch die anderen Mitstreiter wieder zu sehen. Es wird jedes Jahr irgendwie schöner und die Konkurenz rückt Jahr für Jahr dichter zusammen. Der Seriensieger mit seiner sehr schnellen Kreidler wurde dann doch einmal wegen Ausfall, aber 2012 gleich von mehreren ("unfrisierten") Moppeds entthront. Da gingen die Lampen richtig an!!!!!

Madonna di Campiglio

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